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Partnervermittlung: Vorsicht vor kostenlosen Angeboten |
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Kostenlose Partnervermittlung im Internet führt zu Datei-Spam
Berlin - Partnervermittlung im Internet liegt weiterhin im Trend. Überall, auch an Plakatwänden nebenan, wird der Traumpartner versprochen.
Partnersuche im Internet, so wird suggeriert, ist ebenso erfolgreich wie
spielend leicht. Und sogar kostenlos. Einfach bei einem Anbieter eintragen,
ein paar Fragen ausfüllen und schon ist das Liebesglück garantiert.
"Zu schön, um wahr zu sein", sagen die Experten vom psychologischen
Internetportal www.Gleichklang.de. Das Internet, so die
Gleichklang-Experten, ist nur eine Strategie unter vielen, um die
Partnersuche zu unterstützen. Wer sich aber hierdurch einen schnellen Erfolg
erhofft, wird in der Regel enttäuscht werden. Denn Partnersuche ist ein
ebenso komplizierter wie langwieriger Prozess. Damit sich zwei Menschen
füreinander finden, bedarf es mehr als einer schnellen Computerkalkulation.
Kommunikationsprozesse brauchen Zeit.
Bei der Partnervermittlung im Internet regiert dagegen allzu oft die
Schnelllebigkeit. Der Wunsch, so schnell wie möglich viele Vorschläge zu
erhalten, ist verständlich, aber kurzsichtig. Das An- und Wegklicken von
Profilen ersetzt Kommunikationsprozesse. Jeder mit und gegen jeden.
Partnersuche wird zum Spaßereignis, bei dem das eigentliche Ziel auf der
Strecke bleibt. Was hilft ein Partnervorschlag, den schon 100 andere
erhalten haben? Wie soll sich jemand auf eine Person vertieft einlassen,
wenn ständig neue, bessere, attraktivere Vorschläge hereinprasseln?
Vor kostenlosen Angeboten können die Gleichklang-Experten nur warnen:
"Kostenlose Angebote laden zum Ausprobieren ein. Hier schließen sich viele
nur aus Spaß an. Andere melden sich gleich mit Dutzenden von Pseudonymen an.
Wirklich nach Partnerschaft suchen hier keineswegs alle. Für viele geht es
nur um den Kick, durch Profile zu stöbern und sich mit dem ein oder anderen
Mitglied einen Spaß zu machen. Eine ernsthafte Partnersuche ist so nicht
möglich."
Hinter den kostenlosen Angeboten steht die verbreitete Ansicht, dass sehr
große Dateien mit Abertausenden von Teilnehmern für eine Partnervermittlung
erforderlich sind. Derartige Riesendateien lassen sich aber nur mit
kostenlosen Angeboten erzielen.
Gleichklang geht hier einen ganz anderen Weg: Das Unternehmen setzt
konsequent auf Qualität statt Quantität. Aufgenommen werden ausschließlich
solche Mitglieder, die bereit sind, einen zwar moderaten, aber
obligatorischen Teilnahmebetrag zu entrichten. Vermieden wird alles, was die
Datei mit wenig motivierten Mitgliedern füllen würde. So gibt es bei
Gleichklang, wie das Unternehmen versichert, auch nicht die berüchtigten
kostenlosen Verlängerungen. "Jedes Mitglied ist nur solange bei uns ist, wie
ein ernsthaftes Interesse vorliegt. Verliert jemand das Interesse, wird die
entsprechende Person aus der Datei entfernt. Dadurch können wir unseren
Teilnehmer garantieren, dass sie ausschließlich mit Personen kommunizieren,
die es mit der Partnersuche ernst meinen und hierfür auch bereit sind, einen
Beitrag zu leisten".
28.08.2006
(Quelle: Gleichklang Limited)
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