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24 Stunden für ein gesundes Herz |
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Zum Weltherztag präsentiert die DAK Tipps für den Start in ein gesünderes Leben – von Blutdruck messen bis Stressabbau
Am 24. September ist Weltherztag. Eine gute Gelegenheit, einmal den eigenen Tagesablauf in punkto Herz-Kreislauf-Risiken unter die Lupe zu nehmen: Überflüssige Pfunde, zu hoher Blutdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte und Stress – wenn es um ihr Herz geht, sind vielen Deutschen die Gefahren nicht bewusst. Und das, obwohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Abstand die häufigste Todesursache sind. Wie ein herzgesundes Leben rund um die Uhr aussehen kann, zeigt die DAK mit den folgenden Tipps.
7 Uhr morgens: Ab auf die Waage! Selbst Diätmuffel sollten gelegentlich nach dem Weckerklingeln einen Blick auf die Waage riskieren. Der Grund: Übergewicht ist Gift für das Herz. Besonders schädlich sind die berühmten Rettungsringe. Denn je größer das Depot in der Körpermitte, desto mehr Fettsäuren stören den Insulinstoffwechsel. Der Taillenumfang sollte deshalb bei Frauen im Idealfall nicht mehr als 80 Zentimeter betragen, bei Männern sind es 94 Zentimeter. Liegt darüber hinaus der Body-Mass-Index zwischen 18,5 und 25, ist dies die beste Voraussetzung für den Start in einen herzgesunden Tag.
9 Uhr morgens: Fit ins Büro Vor der Arbeit am Schreibtisch stehen Sport und Bewegung auf der Agenda. "Wer regelmäßig die Sportschuhe schnürt und morgens eine halbe Stunde läuft oder kräftig in die Pedale tritt, stärkt sein Herz-Kreislauf-System", erklärt DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel. Für Sportfans gilt: Ganz gleich ob Walking, Jogging oder Running – zwei bis drei Mal pro Woche eine halbe Stunde Ausdauertraining ist optimal.
11 Uhr vormittags: Blutdruck messen Zeit für einen kleinen Zwischenstopp bei Arzt oder Apotheker. Im Fokus: Der Blutdruck – Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei Frauen steigen beispielsweise häufig schon ab 30 Jahren die Werte. Jede Zweite um die 50 leidet unter Bluthochdruck. Bedenklich: Besonders Jüngere gehen zu sorglos mit diesem Thema um. Eine Umfrage der DAK unter Frauen im Alter von 35 bis 45 Jahren ergab, dass nur jede Dritte sich schon öfter Gedanken über das eigene Herzinfarkt- bzw. Schlaganfallrisiko gemacht hat.
13 Uhr mittags: Viele Vitamine, gesunde Fette In der Mittagspause steht herzgesunde Ernährung auf dem Programm: Schon zehn Prozent weniger Cholesterin im Blut senken das Herzinfarktrisiko um 20 Prozent. "Auf den Speiseplan gehören viel Obst, Gemüse, Nudeln und Fisch. Auch gesunde Fette mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren senken das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln", rät Ernährungswissenschaftlerin Hanna-Kathrin Kraaibeek von der DAK.
16 Uhr nachmittags: Mini-Pausen gegen Stress Kurze Pausen sorgen in stressigen Zeiten für neue Energie. Wenn am Nachmittag der Kopf raucht, hilft bewusste Entspannung: Zurücklehnen, tief in den Bauch atmen und wie ein ruhender Buddha einfach lächeln. Ohne regelmäßige Auszeiten erhöht sich die Konzentration des "Stresshormons" Adrenalin im Blut. Das kann die Gefäße langfristig schädigen und einen Herzinfarkt begünstigen. Betroffen sind übrigens nicht nur Berufstätige, sondern auch Hausfrauen, weil bei ihnen die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit leicht verwischt. "Für Abstand und Ruhe sorgt ein individueller Rückzugsraum wie beispielsweise das kleine Café um die Ecke", empfiehlt Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK.
19 Uhr abends: Nichtrauchen ist in Steht nach Feierabend ein Treffen mit Freunden oder ein Restaurantbesuch an, gehört für viele der Griff zur Zigarette einfach dazu. Inhaltsstoffe des Tabakrauchs begünstigen jedoch Gefäßverkalkungen, die das Herzinfarktrisiko erhöhen. Ohne Zigaretten verringert sich das Infarktrisiko binnen fünf Monaten um rund die Hälfte. Wer jetzt noch auf ausreichend Schlaf achtet, war 24 Stunden lang für ein gesundes Herz aktiv. Für den Rest des Jahres gilt: Jeder Tag ist Weltherztag!
13.09.2006
(Quelle: DAK)
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