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Was schenke ich meinem Liebsten zu Weihnachten? Diese Frage beschäftigt uns immer wieder in der Adventszeit. Ideal ist etwas, was nützlich und persönlich ist und lange Freude bringt. Etwas wie die Nordic Walking-Stöcke vom letzten Jahr. Oder das Snowboard vom vorletzten. Wie wäre es in diesem Jahr einmal mit einem persönlichen BodyGuard!? Denn der schützt und schafft Gesundheit – wenn es sich dabei um eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung für Bewegungsfans handelt. Welches Geschenk könnte besser sein als eine gesunde Zukunft?
„Regelmäßige Bewegung fordert, macht Spaß und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus“, so Dr. Oliver Bruder, Leiter des Zentrums für PräventionsMedizin BodyGuard! in Essen. „Bestimmte Faktoren können bei körperlicher Anstrengung aber auch zum Risiko werden.“ Ein Sport-Cardio-Check deckt diese auf – bevor es zu spät ist. „Den etwa zweistündigen Check empfehlen wir allen, die sportlich aktiv werden möchten und auch denen, die bereits regelmäßig Sport treiben“, sagt der Kardiologe. „Denn eigene Risikofaktoren sind oft unbekannt oder werden nicht so ernst genommen. Sie können auch lange Zeit ohne Auswirkung bleiben, bis das Herz dann plötzlich versagt.“
Bei jüngeren Sporttreibenden sind es häufig angeborene Erkrankungen des kardialen Reizleitungssystems oder Herzfehler, die bei Belastung zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können. Bei Menschen ab 35 Jahren muss man – auch wenn sie beschwerdefrei sind – an eine koronare Herzerkrankung denken. Diese kann bei Anstrengung zum Herzinfarkt oder im schlimmsten Fall zum Kammerflimmern führen. Wer will da nicht lieber auf Nummer Sicher gehen? „Ein guter sportkardiologischer Check-up umfasst eine gründliche Anamnese, also ein intensives Gespräch mit einem Facharzt, und sämtliche klinische Untersuchungen. Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Belastungs-EKG und Echokardiographie – die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall – geben Auskunft über den status quo des Körpers. Auch Laboruntersuchungen sollten nicht fehlen. In ihnen können Blutfettwerte und alle wichtigen Risikoanzeichen der Organfunktionen ermittelt werden“, erklärt Bruder. Wenn Ihnen Ihr Liebster also am Herzen liegt – schenken Sie ihm in diesem Jahr doch einfach einmal etwas fürs Herz!
20.12.2005
(Quelle: EKE - Elisabeth-Krankenhaus Essen)
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